Dead Effect

Mit Dead Effect versucht BadFly Interactive einen Tablet Shooter auf PC und Mac zu porten, doch gelingt ihnen das? Ihr erfahrt es im Test.

Olle Weltraum-Kamellen

 

Dead Effect versucht vieles, doch davon ist nichts neu. Ein Raumschiff voller Zombies, das auf die Erde zufliegt und nur einem einzigen Überlebenden, der als einziger sich selber und alle lebendigen Menschen retten kann. Klingt ja wie gewohnt. Dabei bietet das Spiel mehrere Arten es zu spielen an, Story-Modus und Survival-Modus. Der Story-Modus dreht sich hauptsächlich um die Geschichte eines Soldaten aus der Einheit 13, welcher in einer Stasis-Kapsel aufwacht und sich selber in einer Apokalypse wiederfindet. Kaum weckt man die verschlafenen Knochen mit ein bisschen Zombiegemetzel auf, schon wird man von einem Doktor mit typisch deutschen Akzent angefunkt. Er möchte einem helfen, natürlich nicht nur um sich selber mit einem Gegenmittel zu heilen, sondern um die Welt zu retten.
In dem Story-Modus kämpft man sich von einem Ort zum anderen und versucht die Aufgaben zu erfüllen, welche man vom Doktor aufgetragen bekommt. Zwischen den Zielen trifft man auf Zombies, welche nur darauf warten von euch zu Boden geballert zu werden.Das klingt zwar nicht so schlecht, doch leider läuft es meistens darauf hinaus, dass man einfach nur schießt und schießt und schießt (und dann schießt man noch ein bisschen). In einem Gang ohne viel Bewegungsfreiheit wird aus dem Ganzen ein ziemlich langweiliges Spektakel, vor allem da es optisch nicht mit Titeln der Zeit und des Genres mithalten kann.

Kryptisches von Krypton

 

Hat man sich durch die ersten Missionen durchgekämpft, so findet man sich irgendwann mit dem Gegenmittel im Körper wieder und kann plötzlich die Zeit verlangsamen. Das bringt nicht viel Tiefe oder Spaß ins Spiel, ist jedoch eine nette Abwechslung zu dem eintönigen Geballere. Ein weiterer Versuch ein bisschen Abwechslung ins Spiel zu bringen scheitert an der Übersetzung, überall liegen Tabletts herum, die einem mehr über die Geschichte des Spiels erzählen wollen, doch meist sind diese schlecht übersetzt und manchmal auch einfach unleserlich. Wenn man doch lieber einfach nur Zombies erledigen möchte, ohne irgendeine Geschichte kann man sich mit dem Survival-Modus vertraut machen, dort findet man sich auf einem von mehreren Schauplätzen wieder. Hier findet man sich vor einigen Wellen an Zombies wieder, doch hat man meist Munitionsprobleme und spielt andere Waffen, sowie Waffenverbesserungen und Munition frei. Der Modus spielt sich dabei wie ein typischer Zombie Shooter und fällt, dank der fehlenden Spieltiefe und des merkwürdigen Waffenhandlings, relativ flach aus.

Fazit:

Auch wenn das Spiel viele Fehler hat und sich anfühlt wie der Tablet-port, der es ist, findet man an einigen merkwürdigen Stellen viel Liebe der Entwickler. Beispielsweise sind einige Animationen, im Vergleich zum Rest der Spiels, überragend und zeigen, wie viel Mühe sich die Entwickler gegeben haben. Doch wirkt sich die Mühe nicht auf das Gameplay des Spiels aus und es bleibt ein durchschnittlicher Zombie-Shooter.

Autor: Marcel Przybylka

E-Mail: redaktion@gaming-junction.de

Kategorie: Bericht

Datum: 01.02.2013

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Kommentare

  • John (Mittwoch, 26. Oktober 2016 08:45)

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