PlanetSide 2

In Planetside 2 geht es, so wie im Vorgänger Planetside, wieder heiß her, wenn es um das Thema Planeten einnehmen geht. Vor dem Gefecht gilt es aber erst einmal einer der drei Fraktionen zu wählen, für die man kämpfen möchte. Zur Auswahl stehen die „Terranische Republik“, eine konservative, kollektive und autoritäre Nation, deren Ziel es ist, den Kontakt zu ihrer Heimatwelt wiederherzustellen und die kriegsführenden Nationen zu vereinen. Dagegen stell sich aber das „Neue Konglomerat“, eine Separatistengruppe, die nicht von der Terranischen Republik beherrscht werden will. Ihr Ziel ist es das autoritäre Regime der „Terranischen Republik“ zu stürzen und so absolute Freiheit zu erlangen. Wenn es nach ihnen geht, ist jeder arme, freie Mann besser dran, als ein Sklave.

Die dritte und letzte Gruppierung nennt sich „Vanu-Souveränität“. Deren Anhängerschaft aus einer Mischung von Akademikern, Intellektuellen und Technologie-Jüngern besteht, die daran glauben, dass das Schicksal der Menschen in der Weiterentwicklung und Ausbeutung außerirdischer Technologien liegt. Nachdem ihr eure Gruppierung gewählt habt, könnt ihr auch fast schon ins Gefecht, es gilt nur noch einen der vielen Server zu wählen, auf dem ihr spielen wollt. Dabei fällt sofort auf, dass diese gut gefüllt sind. Dies ist zu einem positiv, da es natürlich spannende und ausschweifende Schlachten verspricht, zum anderen ist das aber auch ein Nachteil, da diese hohe Anzahl an Spieler sich entsprechend auf die Kapazitäten des Servers auswirkt.

Lags sind da keine Seltenheit. Da das Spiel aber noch sehr jung ist, dürfte sich dieses Problem wohl sicherlich mit der Zeit lösen. Mit Rucklern muss man dagegen aber immer rechnen. Bei der großen Anzahl von Verbündeten und Gegner auf dem Schlachtfeld ist das auch kein Wunder (bis zu 1800 Spielern). So eine große Anzahl an Spielern benötigt natürlich auch entsprechend viel Platz zum Kämpfen. Insgesamt finden sich drei Schlachtfelder, jedes von ihnen besteht aus einem Kontinent. Diesen gilt es zusammen mit seinen Mitspielern für eure Gruppierungen zu erobern. Teamplay wird hier groß geschrieben, Einzelkämpfer kommen nicht sehr weit, denn bei den hektischen Kämpfen muss sich immer auf seine Teamkameraden verlassen können. Sei es bei der Eroberung von Basen, Kontrollpunkten oder schlichtweg die Verteidigung dieser. Dazu stehen euch als Infanterist fünf Klassen zu Verfügung. Diese sind der „Infiltrator“, welche Hacker/Sniper sind und sie haben die Fähigkeit sich begrenzt Unsichtbar zu machen. Als nächstes kommt die leichte Infanteristen Klasse, welche sich durch ein Jetpack, Mittlerer Rüstung und einer mittel starken Waffe auszeichnet wodurch sie sehr Mobil ist. Als Nächstes kommt die schwere Infanteristen Klasse, welche sich die starke Rüstung und die schwere Waffe auszeichnet, zudem kommt noch die Fahigkeit ein Schild zu aktivieren welches viel Schaden abhält. Die nächste Klasse ist der Techniker, welcher eher eine Unterstützungsklasse ist, da ihre Hauptaufgabe in der Reparatur von Fahrzeugen und der Verteilung von Munition besteht.

Eine andere Unterstützungsklasse ist der Medic, welcher sich durch das Heilen und Wiederbeleben von Verbündeten auszeichnet. Die letzte Klasse ist die „Max“, es ist eine sehr schwere und starke Klasse die dafür aber auch Mineralien kostet und eine gewisse Abklingzeit besitzt. Was noch Mineralien kostet sind die Fahrzeuge. Diese lassen sich in Luft- und Bodenfahrzeuge unterteilen. Zu Lande gibt es vier Vehikel, in der Luft drei. Alle hiervon sind genauso, wie die Klassen, frei aufrüstbar, solange ihr genügend sogenannte CERT- Punkte habt, die ihr mithilfe von Kills, Level Ups, Heilen von Verbündeten und Einnehmen von Basen verdienen könnt. Aber zurück zu den Fahrzeugen. Für deren Bau werden, wie oben kurz erwähnt, Mineralien benötigt. Diese Mineralien werden euch entweder mit der Zeit zugeschrieben, oder ihr könnt sie, wie die CERT-Punkte durch spezielle Aktionen erwerben. Der einfachste Weg wäre hierbei natürlich der Kauf eines Boosts und somit der Griff in den Geldbeutel. Aber so ein Boost wird in vielen Fällen gar nicht benötigt, da man eine Abklingzeit auf das Bauen der Fahrzeuge bekommt, das heißt ihr solltet behutsamer mit eurem Gefährt umgehen, um euch Zeit und Mineralien zu sparen. Dank der vielen Variationen, die sich die Spieler zusammenstellen können, gepaart mit den Extras jeder einzelnen Klasse sind spannende und interessante Kämpfe sicher.

Fazit:

PlanetSide 2 ist ein sehr vielfältiger Online Shooter, bei dem dem Spieler genügend Freiheiten gegeben werden, um ein gutes Spieleszenario zusammenzustellen, das der Spieler selbst beeinflusst, jedoch kommt nicht jeder Spieler mit den ab und an auftretenden Lags zurecht, durch die das Spiel eingeschränkt wird. Aber wer wirklich in einen „Online-Krieg“ ziehen möchte, kann darüber hinweg sehen, und wenn man noch ein paar Freunde mitnimmt, hat man gleich noch mehr Spaß daran. AV



Autor: Alex Vahid Roodsari

 

E-mail: redaktion@gaming-junction.de

Kategorie: Bericht

 

Datum: 24.11.201212

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Kommentare

  • ActionPirate (Sonntag, 24. März 2013 16:56)

    ich stehe nicht so sehr auf Multiplayer Games aber das hört sich garnicht mal schlecht an mit so riesigen Spieler massen um kontinent zu kämpfen vlt probier ich das ja mal aus ist ja kostenlos

  • tomahackfleisch (Sonntag, 31. März 2013 19:39)

    Hatt halt ne echt schwirigen einstieg. fands dann auch irgendwoe langweillig, denke ich werds mir nich nochma antuen. zum glück isses kostenlos und man kanns gratis anzocken. find Free2Play ist eh
    die gröste Seuche dies momentan gibt.

  • Paul (Samstag, 05. November 2016 16:43)

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